Frauensicherheit

Frauensicherheit in Österreich: Die Krise und Audra

30 Femizide pro Jahr in Österreich — eine der höchsten Raten in der EU. Audra ist die datenschutzorientierte App, die im entscheidenden Moment greift.

By Kenneth Melchor27. April 20265 min readUpdated 27 April 2026
Frauensicherheit in Österreich: Die Krise und Audra

Österreich gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Hoher Lebensstandard, starker Sozialstaat, funktionierende Institutionen. Und trotzdem: Im EU-weiten Vergleich hat Österreich eine der höchsten Femizid-Raten pro Kopf.

Im Jahr 2022 wurden in Österreich 30 Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern ermordet. In einem Land mit knapp neun Millionen Einwohnern ist das eine erschreckende Zahl. Das Bundesministerium für Inneres registriert jährlich über 60.000 Fälle häuslicher Gewalt — und das sind nur die gemeldeten. Fachleute schätzen, dass die tatsächliche Zahl um ein Vielfaches höher liegt.

Das Paradox Österreich: ein Land, das als Vorreiterin im Gewaltschutz gilt — und gleichzeitig Frauen in erschreckender Zahl verliert.

Österreich war Pionier. Und trotzdem reicht es nicht.

Das ist das Tragische: Österreich hat 1997 als eines der ersten Länder weltweit das Wegweisungsrecht eingeführt. Die Polizei kann einen Täter sofort für 14 Tage aus der gemeinsamen Wohnung verweisen — ohne Gerichtsurteil, ohne lange Prozesse. Das war revolutionär. Viele europäische Länder haben dieses Modell seither übernommen.

Dazu kommen Gewaltschutzzentren in allen neun Bundesländern, die Opfer kostenlos begleiten, beraten und rechtlich unterstützen. Die Frauenhelpline 0800 222 555 ist rund um die Uhr kostenlos erreichbar. Österreich hat die Istanbul-Konvention des Europarats bereits 2014 ratifiziert.

Das System existiert. Die Frage ist: Warum sterben trotzdem so viele Frauen?

Der Moment, in dem das System versagt

Die Antwort ist unbequem: Kein Gesetz der Welt kann eine Frau in dem Moment schützen, in dem die Gewalt eskaliert. Wegweisungsrecht, Schutzverfügungen, Beratungsstellen — all das greift im Nachhinein, in Stunden, in Tagen, in Verfahren.

Gewalt greift in Sekunden.

Es gibt eine Lücke — zwischen dem, was das System leistet, und dem, was in dem Moment passiert, in dem eine Frau Hilfe braucht und keine Zeit hat zu telefonieren, die App zu entsperren, die richtige Nummer zu tippen.

Dazu kommt: Österreichs rund 30 Frauenhäuser bieten etwa 1.000 Schutzplätze. Für schätzungsweise 9.000 Frauen, die jährlich dringend Zuflucht suchen. Die Lücke zwischen Bedarf und Angebot ist real.

Und dann ist da das alltägliche Unsicherheitsgefühl, das nichts mit häuslicher Gewalt zu tun hat. Frauen in Wien, Graz oder Salzburg, die nachts die U-Bahn meiden, die Heimwege planen, die Schlüssel zwischen den Fingern halten — das ist gelebte Realität für Millionen Österreicherinnen.

Was die Gesetze nicht ersetzen können

Österreichs Gewaltschutzgesetz ist gut. Das Wegweisungsrecht ist ein echter Fortschritt. Aber in dem Moment, in dem etwas schiefgeht — in dem die Hände zittern, das Telefon gesperrt ist, keine Zeit bleibt — braucht es etwas anderes.

Es braucht ein Werkzeug, das in diesem Moment funktioniert.

Audra: Entwickelt für diesen Moment

Audra — aus dem Altgermanischen und Altnordischen für Sturm und edle Stärke — ist ein persönliches Sicherheitsökosystem, das genau für diese Lücke gebaut wurde. Für den schlimmsten Fall: wenn das Telefon gesperrt ist, die Hände zittern und keine Sekunde bleibt, eine App zu öffnen.

Audra wird jetzt in der Europäischen Union — einschließlich Österreich — als Teil der ersten globalen Phase eingeführt.

Die App aktiviert sich durch eine einzige diskrete Geste: die Lautstärketasten in einer bestimmten Reihenfolge drücken. Kein Entsperren. Kein Eintippen. Kein sichtbarer Hinweis für jemanden, der daneben steht.

Im Augenblick der Aktivierung führt Audra fünf Aktionen gleichzeitig aus:

  1. Hochfrequenz-Sirene — maximale Lautstärke, die den Lautlos-Modus umgeht, um Umstehende zu alarmieren
  2. Live-GPS-Streaming — der genaue Standort wird in Echtzeit an vertrauenswürdige "Guardians" übermittelt
  3. Black-Box-Aufnahme — Audio wird sofort in sicheren Cloud-Speicher gestreamt — selbst wenn das Gerät zerstört wird, ist die Aufnahme bereits gesichert
  4. Globale SMS-Benachrichtigungen — automatische Alarmnachrichten an die Guardians, unabhängig vom lokalen Netz (Phase 2)
  5. Tarn- und Nötigungsmodus — der Bildschirm tarnt sich als Taschenrechner; eine spezielle Nötigungs-PIN erlaubt es, die App scheinbar zu deaktivieren — während sie unsichtbar weiter aufnimmt und den Standort überträgt

Dieser letzte Punkt ist kein Gedankenexperiment. Er existiert, weil einer der gefährlichsten Momente für eine Frau in einer Gewaltsituation der ist, in dem der Täter das Telefon verlangt. Audra hat darauf eine Antwort.

Datenschutz als Grundrecht — nicht als Marketingversprechen

In Österreich nehmen wir den Schutz persönlicher Daten ernst. Audra wurde mit diesem Anspruch gebaut.

Audra trackt deinen Standort nicht im Hintergrund. Keine passiven Audioaufnahmen. Keine Bewegungsprofile. Keine Verhaltensanalysen. Die einzigen Daten, die erfasst werden, sind jene, die du im Notfall explizit auslöst.

Wenn Daten erfasst werden:

Das ist DSGVO-Konformität als Gründungsprinzip — nicht als nachträgliche Absicherung. Audra ist die Sicherheits-App, der du die verletzlichsten Momente deines Lebens anvertrauen kannst.

87 Tests. Weil Versagen keine Option ist.

Das SOS-Herzstück von Audra wurde mit 87 automatisierten Tests validiert. Weil eine Sicherheits-App, die manchmal nicht funktioniert, keine Sicherheits-App ist. Sie ist ein falsches Versprechen.

Audra läuft auf iOS und Android. Sie integriert sich mit der Apple Watch — der SOS-Alarm kann direkt vom Handgelenk ausgelöst werden, ohne das Telefon zu berühren. Die Kernfunktionen sind fertig. Das ist kein Prototyp. Das ist ein Produkt, das bereit ist.

Gib nicht auf

An jede Frau in Österreich, die kennt, wie es sich anfühlt, den sichersten Heimweg zu wählen, die Nachrichten auf stumm stellt, damit niemand sieht, dass sie Hilfe sucht, die schweigt, weil sie nicht weiß, ob man ihr glaubt:

Das hier ist für dich.

Das System hat zu lange zu viele Frauen im Stich gelassen. Aber der Wandel ist möglich. Die Technologie existiert jetzt, um die Lücke zwischen Gesetz und Moment zu schließen. Gebaut, um dich zu schützen — nicht um dich zu überwachen, nicht um an dir zu verdienen, nicht um dich noch weiter zu exponieren.

Audra startet jetzt in Österreich als Teil der ersten globalen Einführungsphase. Du verdienst Sicherheit. Du verdienst ein Werkzeug, das für dich kämpft — auch wenn du nicht sprechen kannst.

Gib nicht auf. Die Hilfe ist da. Und sie wurde für dich gebaut.


Lade Audra herunter auf audra.uk | Verfügbar für iOS und Android

Audra ist eine UK Community Interest Company (CIC). Mission und Vermögen gehören der Gemeinschaft — nicht Investoren.

Bei unmittelbarer Gefahr: Ruf 133 (Polizei) oder 144 (Notarzt) an. Frauenhelpline Österreich: 0800 222 555 (kostenlos, 24/7, anonym).

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Audra

Global safety for women. Privacy-first. Available on iOS & Android.

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